Heute, am 27. August 2025, wird der 16. Bauabschnitt der A100 nach rund 12 Jahren Bauzeit eröffnet. Eine feierliche Veranstaltung möchte man meinen. Doch die Autobahn ist so unbeliebt, dass sie versteckt im Hotel eröffnet werden muss. Wer Milliarden verbaut und sich dann nicht einmal traut, die Eröffnung öffentlich zu feiern, weiß selbst, dass dieses Projekt gegen den Willen der Anwohnenden stattfindet.
Mit der Inbetriebnahme muss endgültig Schluss sein mit den Verlängerungsphantasien. Wir brauchen jetzt einen qualifizierten Abschluss und ein Verkehrskonzept, das die Anwohnenden schützt. Schon heute ist die A100 die teuerste Autobahnabschnitt Deutschlands. Jeder weitere Meter bedeutet mehr Lärm, Abgase und zusätzlichen Verkehr für die Menschen.
Wir erwarten vom Senat, jetzt Verantwortung zu übernehmen: den Schutz der angrenzenden Wohngebiete sicherstellen, Ausweichverkehre verhindern und den Menschen Vorrang vor Autos geben. Nur so kann Berlin mobil und lebenswert bleiben.
