Presseecho

Selbstbestimmte Frauen. Schwanger unterwegs im Politik-Alltag

veröffentlicht bei Berliner Zeitung am 23.04.2018

Kürzlich hat die Berliner Grünen-Fraktion die sogenannte Morgenlage, bei der man sich in einer Telefonkonferenz über die Themen des Tages austauscht, die politische Stoßrichtung festlegt, von neun Uhr auf neun Uhr fünf verlegt. Es sind nur fünf Minuten, aber es sind genau die fünf Minuten, die man braucht, um ein Kind der Erzieherin zu übergeben, zur Tür zu gehen, einmal durchzuatmen.

„Das erleichtert uns die Arbeit ungemein“, sagt Fraktionschefin Antje Kapek, Mutter zweier Kinder, vier und sieben Jahre alt.

Offener Brief an Senatorin Lompscher. Lieber Wohnungen als Kleingärten – Investor fordert Tabubruch

veröffentlicht bei Potsdamer Neueste Nachrichten am 22.04.2018

Die langjährige Stadtentwicklungsexpertin und Fraktionschefin der Grünen, Antje Kapek, hält eine Bebauung von Kleingärten für falsch. „Ich unterstütze die Umweltverwaltung, wenn sie sich dagegen wehrt.“ Bei der zunehmenden Verdichtung der Stadt durch Bauvorhaben gelte es, genügend grüne Ausgleichsflächen zu sichern. 2012 wurden 300 städtische Kleingärten für den Ausbau der Stadtautobahn abgeräumt. Auch für die geplante Trasse der Südostverbindung in Treptow müssen Kleingärten weichen. Viele Anlagen sind nur bis 2020 gesichert. Auf einer Teilfläche der Kolonie Oeynhausen entstehen derzeit fast 1000 Wohnungen.

Müller hält an Kopftuchverbot für Lehrerinnen fest

veröffentlicht bei Berliner Morgenpost am 20.04.2018

Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek legte nun nach Müllers Äußerungen nach: „Kämpfen klingt erstmal groß, es ist in diesem Fall aber eher ein Wegducken“, erklärte sie. „Wir können die Augen nicht davor verschließen, dass das Berliner Neutralitätsgesetz nicht rechtskonform ist. Darauf müssen Senat und Politik reagieren.“

Neuer Staatssekretär soll die Verwaltung auf Trab bringen: Michael Müller besetzt Senatskanzlei neu. Koalitionäre verärgert

veröffentlicht bei Berliner Morgenpost am 14.04.2018

Die Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek sagte auf Anfrage der Berliner Morgenpost: „Wir sind schon sehr verwundert und freuen uns nicht.“ Es habe eine lange Diskussion über die Frage der Besetzung des thematischen Verantwortungsbereichs für diesen Staatssekretärsposten gegeben. Was der Neue machen soll, das klinge diffus. „Ich glaube nicht, dass uns das bei unserem Reformvorhaben voranbringt, das Personal zu stärken und die Verwaltung zu modernisieren.“ Offenbar solle Nägele Aufgaben übernehmen, für die schon andere Staatssekretäre zuständig sind, so Kapek. Nun befürchten manche, dass Müller damit in die Ressorts hineinregiert.