Berlin ist öko

Antje Kapek: „Wir wollen keine Verkehrsrevolution“

veröffentlicht in Berliner Morgenpost am 24.07.2017

Wir wollen die Straßenräume in Berlin gerecht verteilen. Und zwar so, dass sie sicherer werden. Wenn wir mehr Menschen dazu motivieren, aufs Rad oder auf den Nahverkehr umzusteigen, dann ist für die, die wirklich auf das Autos angewiesen sind – Familien, ältere Menschen oder Gewerbetreibende und Rettungsdienste – mehr Platz.

Zossener Straße soll autofrei werden

veröffentlicht bei Tagesspiegel am 17.07.2017

Die Diskussionen um die Verkehrsregelung in dem Kiez laufen schon lange. Seit zehn Jahren wird über eine Sperrung der Zossener Straße debattiert. Eine „Begegnungszone“ in der Bergmannstraße ist in Planung. Das Projekt sei nicht nur umweltfreundlich, sondern könne auch die Lebensqualität im Kiez steigern, sagt Grünenpolitikerin Antje Kapek über die jetzt beschlossene Fußgängerzone. Sie ist Vorsitzende der Grünenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und in dem Kiez aufgewachsen.

Wie ein Flughafen Berlin-Leipzig den BER entlasten könnte

veröffentlicht in Berliner Morgenpost am 24.06.2017

Bei den Grünen sind sie jedoch überzeugt, dass „wir irgendwann über eine Kooperation mit Leipzig reden werden“, wie Fraktionschefin Antje Kapek sagt. Gerade, wenn Berlin-Brandenburg sich in den nächsten Jahrzehnten zur Metropolregion entwickele und Leipzig geografisch immer mehr annähere, könne dies sinnvoll sein. „Noch ist das aber Zukunftsmusik“, so Kapek, höchstens in 30 Jahren könne es soweit sein. Zunächst müsse der Fokus auf dem BER liegen.

ND: „Kein Kulturkampf gegen das Auto“

veröffentlicht im Neuen Deutschland am 16.06.2017

Vernünftig muten auch die Vorschläge von Rot-Rot-Grün zur Verkehrspolitik an. Dennoch wird von einem »Kulturkampf« ums Auto gesprochen?
Den gibt es nicht. Ich lade jeden ein, der das glaubt, mit mir persönlich vom Roten Rathaus zum Abgeordnetenhaus entlang der Leipziger Straße zu radeln. Dort gibt es acht Spuren Autoverkehr, mit Lkws, die in zehn Zentimetern Abstand an einem vorbeirasen. Es ist kein Kulturkampf gegen das Auto, wenn wir hier zwei Meter fürs Rad abzwacken, damit alle schnell und sicher von A nach B kommen. Und wenn mehr Personen aufs Rad und in Busse oder Bahnen umsteigen, haben wir auf den Straßen mehr Platz für die, die das Auto gut gebrauchen können wie etwa Familien mit Kindern, Mobilitätseingeschränkte oder Handwerker.“

Hier finden Sie den vollständigen Artikel im Neuen Deutschland.