Wohnen in Berlin

Wolkenkratzer-Pläne am Alex stehen auf der Kippe

veröffentlicht bei Morgenpost am 03.02.2017

Auch die Koalitionspartner Linke und Grüne fordern ein Regelwerk für künftige Hochhausprojekte. „Berlin hat bislang vom Wildwuchs gelebt“, sagt die Fraktionschefin der Grünen, Antje Kapek, die eine der Initiatoren des Hochhausplans ist. „Es ist nötig und sinnvoll zu überlegen, wie die Stadtsilhouette aussehen soll.“ München und Frankfurt hätten bereits ein entsprechendes Konzept erstellt, andere Metropolen, wie Paris und London, machen sich darüber Gedanken, wie die Skyline angesichts des gegenwärtigen Hochhausbooms ihrer Stadt in Zukunft aussehen soll.

Wohnungspolitik 2016 in Berlin: Allein mit Neubau ist es nicht getan

veröffentlicht bei rbb24 am 26.12.2016

Doch die Spielräume der Landespolitik sind begrenzt. Denn Mietrecht ist Bundesangelegenheit. Und die vom Bund beschlossene Mietpreisbremse hat bislang allenfalls minimale Wirkung gezeigt. Deshalb wurde noch unter dem rot-schwarzen Senat beschlossen, dass der städtische Wohnungsbestand auf 400.000 Wohnungen in den nächsten zehn Jahren erhöht werden soll. „Das entspannt insofern den Wohnungsmarkt, als dass man als Eigentümer in öffentlicher Hand die Mieten viel stärker steuern und auch regulieren kann“, meinte die grüne Stadtentwicklungsexpertin Antje Kapek, die das Vorhaben damals wie heute richtig findet.

8. Abendsalon der Hermann-Henselmann-Stiftung:
Berliner Stadtentwicklung nach der Wahl!

Auf Einladung der Hermann-Henselmann-Stiftung diskutiere ich in spannender Runde am 21. November um 19 Uhr im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Thema: „Berliner Stadtentwicklung nach der Wahl!“. Ich freue mich auf die Debatte. Die Einladung finden Sie hier.

Schonfrist für Sozialmieter

veröffentlicht in Berliner Morgenpost am 8.11.2016

Die Grünen-Politikerin Antje Kapek zeigte sich erfreut, „dass wir uns erstaunlich schnell einig“ waren. Nicht nur bei den Zielen, sondern hinsichtlich der Instrumente zu ihrer Umsetzung, habe es weitgehende Einigkeit gegeben. Tatsächlich beendeten die Verhandler ihre Gespräche zeitig – was daran gelegen haben könnte, dass sie strittige Punkte gar nicht diskutierten. Die Frage etwa, auf welchen Gebieten neue Großsiedlungen entstehen sollen, klammerten sie aus.